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Chelidonium D4

Schöllkraut D4

Verwendete Pflanzenteile: frische Wurzeln

Wesen der Pflanze

Üppiges, schwellendes Blattwachstum und eine über die gesamte Vegetationsperiode von März bis September fortwährende Blüte zeichnen Chelidonium majus, das Schöllkraut aus. Beide Merkmale sind Ausdruck zweier gegenläufiger, konkurrierender, rhythmisch wechselseitig balancierender Wachstumsprinzipien.
Als Mitglied der Familie der Mohngewächse zeigt das Schöllkraut die für Mohngewächse so typische Polarität zwischen oben und unten, den Einflusssphären des Wassers und des Lichts. Der untere Teil ist klar vom Charakter des Wässrigen geprägt: schwellend, lebensstrotzend quellen die Blätter hervor. Im oberen Teil aber dominieren die Einflüsse des Lichts. Die Blütenblätter sind seidenpapier-dünn, knittrig, sonnengelb in der Farbe und rasch verlöschend. Die Fruchtschoten weisen nach oben, trocknen aus und bringen ölhaltige, sprich sonnenenergie-betankte Samen hervor. Orange-gelb leuchtet überdies auch der Pflanzensaft.
Normalerweise hemmt die Blütenbildung das Blattwachstum. So geschieht es auch bei Chelidonium, allerdings schon nach dem ersten Blatt, wenn sich das Blattwachstum also noch lange nicht ausgelebt hat. Eine kleine Blütenanlage sperrt das weitere Stängelwachstum. Der Stängel teilt sich, bringt auf dem Seitentrieb das nächste Blatt hervor, auf das wiederum direkt ein Knospenansatz folgt. 5 - 6 mal setzt sich das Schema fort, bis schließlich die zuletzt angelegte, oberste Blütendolde zuerst zu blühen beginnt. Sobald sie verblüht, erlischt auch die Wachstumshemmung, so dass nun der nächst darunterliegende Spross nun weiter zu wachsen beginnt und das bekannte Wachstumsschema fortsetzt. Weil sich auf diese Weise das Blattwachstum nie ungebremst ausleben kann, dauert es die gesamte Vegetationsperiode an, dabei immer wieder neue Blütenstände hervorbringend. Am stark hemmenden Einfluss der so rasch hereinbrechenden Blütenbildung hat sich umgekehrt das vegetative Wachstumsstreben gekräftigt und zu gleicher Entschiedenheit und Ausdauer entwickelt.
Dieser Prozess stetiger Erneuerung, der strengen Balance von hemmenden Einflüssen und vitalen Kräften, die sich jeder Verfestigung widersetzen und die Wachstumsdynamik beständig im Fluss halten, zeigt deutliche Parallelen zum Leber-Galle-Prozess. Hier findet das Kraut seine therapeutischen Einsatzmöglichkeiten, wie sie in der Literatur beschrieben sind (hier aus rechtlichen Gründen allerdings nicht weiter ausgeführt werden dürfen).

Packungsgröße: 20ml Fläschchen
Preis: 10,97 €
PZN: 0971258

Wichtiger Hinweis: Alle Heilpflanzen-Informationen vermitteln nur einen allgemeinen Überblick über die Verwendung gebräuchlicher Heilpflanzen und können keinesfalls eine Beratung durch Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker ersetzen. Eine sinnvolle Therapie ist nur unter Berücksichtigung aller individuellen Besonderheiten, z.B. Art und Dauer der Beschwerden, Begleiterkrankungen usw. möglich, worauf nur in einem persönlichen Gespräch mit einer fachkundigen Person eingegangen werden kann.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt bzw. Heilpraktiker oder Apotheker.

Angaben gemäß §4 HWG

Chelidonium D4

ALCEA GmbH
Schloss Türnich
D-50169 Kerpen

Homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation
Gegenanzeigen: -
Nebenwirkungen: -